NEUE FRAGE 11
Da das Geschäft von AR.T.I.E. im nächsten Jahr voraussichtlich enorm wachsen wird, muss die Organisation nicht nur neue Mitarbeiter einstellen, sondern auch Verträge mit Drittanbietern abschließen, um einen reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten.
.R.T.I.E. verwendet ein VPN, um seine Mitarbeiter im Unternehmensnetzwerk zu unterstützen, aber die Organisation steht vor einem Sicherheitsproblem bei der Unterstützung von Drittanbietern.
Um den Sicherheitsanforderungen von A.R.T.I.E. besser gerecht zu werden, schlug das Cybersicherheitsteam die Einführung einer Zero-Trust-Architektur (ZTA) vor. Das Hauptziel bestand darin, die Verteidigungsmaßnahmen von statischen, netzwerkbasierten Perimetern auf Benutzer, Vermögenswerte und Ressourcen zu verlagern. Zero Trust stellt kontinuierlich sicher, dass ein Benutzer authentisch ist und die Anfrage nach Ressourcen auch gültig ist. ZTA trägt auch dazu bei, die Angriffsfläche zu sichern und gleichzeitig den Anbieterzugang zu unterstützen.
Was ist die größte Herausforderung, die ZTA angeht?
ZTA ist ein Sicherheitsmodell, das davon ausgeht, dass Vermögenswerten oder Benutzerkonten kein implizites Vertrauen allein aufgrund ihres physischen Standorts oder ihres Netzwerks (d. h. lokale Netzwerke im Gegensatz zum Internet) oder aufgrund des Eigentums an Vermögenswerten (Unternehmen oder Privatpersonen) gewährt wird12. Es schreibt vor, dass jeder Versuch, auf Ressourcen zuzugreifen, innerhalb eines dynamischen Richtlinienkontexts authentifiziert und autorisiert werden muss.
Das Geschäftsmodell von A.R.T.I.E. sieht die Zusammenarbeit mit Drittanbietern vor, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, was eine Herausforderung für die Sicherheit darstellt: Der herkömmliche VPN-basierte Ansatz für die Netzwerksicherheit reicht für dieses Szenario nicht aus, da er keine granulare Kontrolle über den Benutzerzugang bietet und die Vertrauenswürdigkeit von Geräten und Benutzern nicht kontinuierlich überprüft2.
Die Umsetzung der ZTA würde diese Herausforderung meistern:
* Sicherstellung, dass alle Benutzer, auch die innerhalb der Netzwerkgrenzen, authentifiziert und autorisiert sein müssen, um auf Unternehmensressourcen zugreifen zu können.
* Kontinuierliche Überprüfung der Sicherheitslage des Benutzers und des Geräts, bevor der Zugriff auf Ressourcen gewährt wird.
* Ermöglicht dem Unternehmen die Anwendung detaillierterer Sicherheitskontrollen, was besonders wichtig ist, wenn es um Drittanbieter geht, die Zugang zu bestimmten Teilen des Netzes benötigen31.
Dieser Ansatz entspricht dem Schwerpunkt der Fallstudie auf der Sicherung der Angriffsfläche bei gleichzeitiger Unterstützung des Anbieterzugriffs, da er es A.R.T.I.E. ermöglicht, den Zugriff auf der Grundlage des Prinzips der geringsten Privilegien zu gewähren und so das Risiko des unbefugten Zugriffs auf sensible Daten und Systeme zu verringern4.